In Vermala überreichte der Club Soroptimist unter der Ägide der dynamischen Präsidentin Monica Crettol und der Behörden des Gemeindeverbands von Crans-Montana (ACCM), vertreten durch David Bagnoud, Paul-Albert Clivaz und Eric Kamezinm, dem Hilfswerk SWISSAID offiziell einen Scheck über 100'000 Franken. Dieses ausgezeichnete Resultat geht auf den Volkslauf "Courir pour l'eau" vom 13. September 2009 in Crans-Montana zurück: Dabei konnten 50'000 Franken gesammelt werden und die ACCM legte den gleichen Betrag dazu.
Die Partnerschaft zwischen dem Club Soroptimist, den Gemeinden Crans-Montana und SWISSAID ist solidarit’eau suisse zu verdanken, vertreten durch François Münger. Dank ihm ist es Soroptimist gelungen, die Bevölkerung für die Problematik Wasser zu mobilisieren und zu sensibilisieren. Die 6 Berggemeinden - Lens, Icogne, Chermignon, Montana, Randogne und Mollens - erhielten aufgrund ihres engagements das Label solidarit’eau suisse Gemeinde. und SWISSAID kann das Projekt im Niger dank solidarit'eau suisse und François Münger finanzieren, wo die Bevölkerung der Gemeinde Abala Zugang zu Trinkwasser erhält.
Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die fehlende Infrastruktur im Bereich Trinkwasser und sanitären Anlagen führt zu Erkrankungen und Konflikten in der Bevölkerung. Das Projekt von Swissaid hat zum Ziel, einerseits durch den Bau neuer Brunnen und der Wiederherstellung bereits bestehender Brunnen das sehr tief gelegene (80m) Grundwasser zu fördern, und andererseits durch die Bildung von 33 lokalen Wassergremien und der Ausbildung der Bevölkerung in Konfliktmanagement die Konflikte zu entschärfen. Die Wassergremien werden für die verschiedenen Brunnen zuständig sein und den Unterhalt übernehmen. Ausserdem soll ein Kreditsystem eingeführt werden, welches mehr Gemüseanbau ermöglicht und somit die Nahrungssicherheit gewährleistet.
Das Projektgebiet umfasst 72 Dörfer in der Region Abala im Südosten des Landes. Durch die Umsetzung des Vorhabens wird der Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Nahrungssicherheit für 53'000 Personen, inklusive der lokalen Nomadenstämme, verbessert.
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