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04.01.2017

Zwei neue Projekte von Swissaid

Das Jahr 2016 konnte solidarit'eau suisse mit der Aufnahme von zwei neuen Projekten der Organisation Swissaid beenden. Das erste Projekt wird in Zentralamerika (Nicaragua) durchgeführt, das Zweite in Afrika (Niger).


Nicaragua zählt zu den ärmsten Länder Zentralamerikas. Die Gemeinde San Ramón liegt im Departement Matagalpa im Zentrum des Landes. Die Wälder sind stark von Abholzung und Übernutzung bedroht und die Wasserressourcen gefährdet. Rund 70% der Bevölkerung von San Ramón haben keinen Zugang zu Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität.

Die mangelnde Versorgung mit sauberem Trinkwasser und das Fehlen ausreichender sanitärer Anlagen stellen für die Bevölkerung ein Entwicklungshindernis dar. Die Hauptursachen für die schwierige Lage sind u.a. eine veraltete und unzureichende Wasserversorgungsinfrastruktur, mangelnde Regelung der Wassernutzung sowie Defizite in der Betriebsführung der zuständigen Wasserkomitees. Insbesondere ältere Menschen und Kinder, welche vermehrt an Durchfallerkrankungen und Infektionen leiden, sind von diesen Gesundheitsrisiken betroffen.
Ziel des Projekts ist die Sicherung der Grundversorgung mit Trinkwasser und sanitären Anlagen der lokalen Bevölkerung in den Dörfern El Horno I und El Horno

Die vollständige Beschreibung des Projektes finden Sie hier.

Der Niger wiederum zählt gar zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Landgemeinde Dogon Kiria im Süden des Nigers gehört zu den am meisten benachteiligten Gebieten.

Dogon Kiria befindet sich in einer schwierigen Situation. Die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung sind durch knappes und verunreinigtes Wasser und eine unzureichende Abwasserentsorgung sehr gross. Durchfallerkrankungen und andere Infektionen sind an der Tagesordnung und werden angesichts der mangelnden Gesundheitsversorgung schnell lebensbedrohlich - vor allem für Kinder und ältere Menschen. Zudem ist ein grosser Teil der Wasserstellen ausgetrocknet oder wegen der schlechten Wasserqualität nicht mehr brauchbar.
SWISSAID unterstützt daher neun Dörfer bei der Erschliessung und Förderung des Grundwassers zur lebenswichtigen Trinkwasserversorgung und sorgt für die Verbesserung der hygienischen Bedingungen durch den Bau von sanitären Einrichtungen.

Die vollständige Beschreibung des Projektes finden Sie hier.