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27.05.2019

SDG 6 und die Schweiz

In einem Artikel der Aqua & Gas Plattform des SVGW wird die Rolle der Schweiz im Kontext des SGD 6 «Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und die Sicherstellung sanitärer Einrichtung für alle» analysiert.


Das von der UNO verabschiedete SDG 6 ist aus mehreren Gründen für die Schweiz von hoher Relevanz. Die Schweiz importiert beispielsweise viele Güter mit einem relativ hohen Wasseranteil aus den Ländern des globalen Südes. Deshalb ist verantwortungsvolles Handeln, in Form von Engagements durch Schweizer Akteure vor Ort, gefragt. Solche Projekte entstehen oftmals in Form von Private-Public-Partnership, genauer gesagt zwischen privaten Stakeholdern und der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Bei der Umsetzung des SDG 6 im globalen Süden sind zwischen 50 und 100 verschiedene Schweizer Akteure involviert. Konkret vertreten sind dabei diverse NGOs, die sich vor Ort um die Umsetzungsprojekte kümmern, Verwaltungseinheiten wie die DEZA und Forschungsinstitute, welche an innovativen Sanitärlösungen oder Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung forschen. Knackpunkt bei so vielen involvierten Akteuren sind eine gelingende Kommunikation und Koordination. Dabei kann eine gemeinsame Mitgliedschaft in Foren, wie die «Swiss Water Partnership (SWP)» sehr hilfreich sein. Durch solche Netzwerke und der ausgezeichneten Schweizer Wasserexpertise spielt die Schweiz eine wichtige Rolle bei der internationalen Umsetzung des SDG 6.

Weitere Informationen und die ursprüngliche Newsmeldung auf der Aqua & Gas finden sie hier.