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Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene in der Region Menabe in Madagaskar

Kurzbeschrieb:
Die allgemeine Wasserversorgung in Madagaskar ist auf Grund der schwierigen politischen Lage, der mangelnden Infrastruktur in den ländlichen Regionen und den zu hohen Kosten ungenügend ausgebaut. Den Gemeinden fehlen die Kapazitäten und Mittel um die bestehenden, häufig aber nicht sehr funktionstüchtigen Anlagen zur renovieren und neue Brunnenbohrungen vorzunehmen. Das Projekt unterstützt die lokalen Akteure darin, die verfügbaren Wasserressourcen in ihren Gemeinschaften sozial gerecht zu verteilen, ökonomisch effizient zu bewirtschaften und optimal zu nutzen. Dabei werden auch die Auswirkungen der Klimaerwärmung berücksichtigt.

Angaben zum Projektgebiet:
Die Wasserversorgung ist in Madagaskar dezentral organisiert, also Sache der Gemeinden. Doch die schwachen staatlichen Strukturen, der Mangel an technischen und finanziellen Mitteln sowie die unzureichende Beteiligung des Privatsektors haben dazu geführt, dass im Projektbezirk gegenwärtig nur 46% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Es fehlt fast vollständig an sanitären Einrichtungen und die meisten Menschen wissen kaum Bescheid über gute Hygienepraktiken. Die Gemeinden sind durch die fehlende Unterstützung von der Regierung schwach, der private Sektor ist auf keine Weise in die Wasserversorgung miteinbezogen und die Bevölkerung stark verarmt. 90 % der Durchfallerkrankungen in der Bevölkerung sind direkt auf die Verunreinigung des Wassers zurückzuführen und machen 17% der Kindersterblichkeit aus.

 

 

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Organisation: Helvetas

Land: Madagaskar

Beginn: 2014

Ende: 2018

Stadt / Land: Dorf

Bemerkungen: Region Menabe, Distrikt Miandrivazo. Das Projekt arbeitet in der ersten Phase mit 3 Gemeinden zusammen

Anzahl Begünstigte: 16500 Personen

Geldbedarf: CHF 126'622

Restbetrag: CHF 126'622