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Sicheres Trinkwasser und Sanitäre Anlagen für 13 zerstörte Schulen

Betriebsorganisation

Siehe Abschnitt 'Nachhaltigkeit'

Ausbildung/Trainings

Siehe Abschnitt 'Nachhaltigkeit'

Finanzierung des Betriebs

Für den Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur hat die Schule Anrecht auf finanzielle Unterstützung von der Regierung, wobei diese Geld oft aktiv eingefordert werden muss. CACH unterstützt daher die Schulgemeinde beim Lobbyig mit Regierungsbehörden und erarbeitet Finanzpläne für die Schulen.

siehe oben

Chancen/Risiken

Mit dem Abschluss der Pilotphase und der Durchführung einer internen Evaluation im Juni 2016 konnte Caritas Schweiz bereits wichtige Kenntnisse sammeln, um die künftigen Phasen besser planen zu können. Caritas Schweiz hat die folgenden Risiken für die erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des Projektes identifiziert:

Politische Instabilität: Das politische Umfeld in Nepal ist sehr volatil. Im Jahr 2017 werden lokale Wahlen durchgeführt und Proteste wie im Winter 2015/16 sind nicht ausgeschlossen. Für den Wiederaufbau von Schulen wurde die CLPIU (Central Level Project Implementation Unit) als zuständige Behörde unter dem Bildungsdepartment eingerichtet. Innere Zuständigkeitsdiskussionen und politische Unsicherheiten können das Projekt behindern oder verzögern.
Massnahmen: Caritas Schweiz hat bei allen relevanten Behörden vorgesprochen und die nötigen Bewilligungen eingeholt. So wurde das Projekt von der National Reconstruction Authority, dem Bidlungsdepartement, der Distriktschulbehörde und dem Social Welfare Council, welches für die Aktivitäten von internationalen NGOs zuständig ist, bewilligt. Caritas Schweiz pflegt gute Kontakte zu allen relevanten Behörden und informiert transparent über den Baufortschritt und den Ansatz. Für den Fall, dass politische Unruhen wieder aufkommen, hat Caritas Schweiz einen lokalen Sicherheitsplan erarbeitet und ist mit Regierungsstellen und der Schweizer Botschaft in Kontakt.

Zugang zu den Schulen: Von Juni/Juli bis September behindert die Regenzeit (Monsun) in Nepal die Bauaktivitäten und vor allem die Transportmöglichkeiten in Nepal. Die Strassen, welche meist in schlechtem Zustand sind, werden durch den Regen und Erdrutsche für Fahrzeuge unpassierbar, bis sie nach dem Monsun von den Gemeinden wieder Instand gesetzt werden.
Massnahmen: Caritas Schweiz hat die Verzögerung in den Sommermonaten in der Projektplanung einbezogen. Die Baufirmen sind angehalten, Materialien im Voraus zu transportieren, damit während der Regenzeit weitergearbeitet werden kann. Zudem nutzt Caritas Schweiz die Monsunzeit jeweils, um die vergangenen Phasen zu evaluieren und die nächsten Phasen zu planen. Dies beinhaltet die Erarbeitung der individuellen Bauplänen zusammen mit den Gemeinden und die Ausschreibung der Bauvorhaben.

siehe oben

 

 

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Organisation: Caritas Schweiz

Land: Nepal

Beginn: 01.06.2017

Ende: 30.06.2018

Stadt / Land: Dorf

Bemerkungen: Nepal; Distrikt Sindhupalchok; Gemeinden Duwachaur, Helambu, Ichok, Mahankal, Palchok und Talamarang

Anzahl Begünstigte: 3164 Personen

Geldbedarf: CHF 45'539

Restbetrag: CHF 45'539