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Zugang zu Trinkwasser und Förderung guter Hygienepraktiken in Hawassa, Äthiopien

Betriebsorganisation

Überwachung und Wartung sind Aufgabe der während der Durchführung des Projekts geschulten Personen. Sie kümmern sich um die Wartung, Reparatur und den Austausch der verschiedenen Komponenten der Tanks. Zusätzliche Komponenten werden gekauft, um einen langfristigen Austausch zu ermöglichen. Nach Abschluss des Projekts wird die Verantwortung über die Reservoirs wie folgt verteilt:
Städtische und stadtnahe Gebiete: Die Verantwortung wird bei der örtlichen Wasserbehörde liegen.
Ländliche Gebiete: Die Verantwortung wird den teilnehmenden Wasserkomitees der ländlichen Gemeinschaften übertragen.

Ausbildung/Trainings

Die Ausbildung der Mitarbeiter des örtlichen Trinkwasserunternehmens wird durch kontinuierliche Schulungen der Universität Hawassa gewährleistet. Diese werden unterstützt durch das wissenschaftliche Know-how der SUPSI (z. B. durch den Certificate of Advanced Studies in Water Sanitation and Hygiene, ein Fortbildungsmodul der SUPSI-UNI-Neuchâtel und Eawag) und des Know-hows aus den bisherigen Erfahrungen der SAED.

Finanzierung des Betriebs

Die Trinkwasserbehörde hat bereits Tarife und Zähler in Haushalten verteilt, die jedoch nur die Bevölkerungsgruppen bedienen, die von besseren wirtschaftlichen Bedingungen profitieren. Für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen ohne Zähler wird das Wasser in einfachen 20-Liter-Kanistern (je 0,5 Birr, plus 5-10 Birr für den Transport) verkauft. Bei dieser Art der Trinkwasserbereitstellung wird ein etwas höherer Preis für die Versorgung mit sicherem Wasser, d.h. chloriert und frei von Fäkalverunreinigungen, verlangt. Darüber hinaus werden durch den Verkauf von Produkten zur Chlorierung von Wasser finanzielle Ressourcen generiert, die die Zukunft des Projekts gewährleisten sollen.

Der Wassertarif ist bereits vorhanden (siehe oben).

Chancen/Risiken

- Akzeptanz des Systems durch die Bevölkerung.
- Akzeptanz des Chlor-Nachgeschmacks.
- Strukturprobleme der Tanks.
- Gefahren bei der Herstellung von Natriumhypochlorit (Elektroschock, Gasinhalation, Verbrennungen, Explosivität).
- Probleme beim Betrieb von automatischen Dosierern.
- Widerstand gegen Verhaltensänderungen in Bezug auf gute Hygienepraktiken.
- Risiken im Zusammenhang mit ethnischen Konflikten, die traditionell in Äthiopien und insbesondere in Hawassa allgemein vorhanden sind.

- Sensibilisierungskampagnen zur Hervorhebung der Bedeutung der Wasserdesinfektion.
- Der Bau der Tanks wird von Personal verfolgt, das Erfahrung mit der Verwendung von Kraftwerken hat.
- Die WATA Natriumhypochloritlösung ist weniger konzentriert und ätzend als Bleichmittel. Bei der Herstellung und bei der Behandlung werden von den Bedienern Schutzbrillen und Handschuhe verwendet.

 

 

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Organisation: Associazione SAED Etiopia

Land: Äthiopien

Beginn: 01.04.2019

Ende: 31.03.2022

Stadt / Land: Stadt, Dorf

Bemerkungen: Osservazioni Il progetto prende in considerazione diverse comunità che spaziano da quartieri urbani/periurbani a comunità rurali.

Anzahl Begünstigte: 10000 Personen

Geldbedarf: CHF 165'000

Restbetrag: CHF 165'000